• Die Duisburger Musikerin Anke Johannsen beschreitet mit dem Album » Zugvögel « neue Wege in der Kulturlandschaft, um Bewusstsein zu schaffen für den Wert von Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft.

    BildDuisburg – Während das EU-Parlament in Brüssel über die Stärkung des Leistungsschutzrechts verhandelt, ist die Duisburger Musikerin Anke Johannsen hierzulande zum Handeln übergegangen. Mit ihrem Album-Projekt » Zugvögel « tritt sie an, die sogenannte „Value Gap“ (damit wird die steigende Diskrepanz zwischen Wert und Wertschöpfung kreativer Leistungen bezeichnet) zu schließen. So jedenfalls begründet die 37-jährige Komponistin, Pianistin und Sängerin, was sie in den letzten Monaten in den Zügen der deutschen Bahn umgesetzt hat.
    Johannsen finanziert ihr Album über Crowdfunding. Das ist soweit nichts Besonderes mehr. Doch bei der Vorfinanzierung durch ihre Hörerschaft hat sie es nicht belassen. Mit 10 ihrer „Albumpaten“ – so nennt sie die Menschen, die sich am Crowdfunding beteiligen – hat sie eine Zugfahrt unternommen. Inspiriert von der Essenz des jeweiligen Gesprächs, ging die Wahl-Duisburgerin danach zu Werke. Aus 10 Zuggesprächen wurden 10 Texte und schließlich 10 Kompositionen, die sie auch als „10 Liebeslieder an das Menschsein“ bezeichnet. Sie wolle die Menschen in den Mittelpunkt stellen und auf musikalische Weise würdigen, wer sie sind, erklärt sie diese ungewöhnliche künstlerische Vorgehensweise.
    Durch die Entstehungsgeschichte ihres „Dialog-Albums“ macht Anke Johannsen sichtbar, was die schöpferische Arbeit vieler Musiker leistet und welchen Widrigkeiten sie sich dabei gegenübersieht. Dazu schreibt die Musikerin auf ihrer Homepage:

    „Du kannst Dir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Weil sie Dir so wichtig ist, würdest Du sie auf gar keinen Fall missen wollen. Das musst Du auch nicht. Du kannst dir online unendlich viel Musik anhören, ohne dafür auch nur einen Cent zu bezahlen. Allenfalls ein bisschen Werbung nimmst Du dafür in Kauf oder ein Abo zu den Kosten einer kurzen Taxifahrt.
    Musik war noch nie so allgegenwärtig wie heute. Sie ist zur Selbstverständlichkeit geworden.
    Nach meinen Auftritten werde ich oft gefragt, wann es neue Aufnahmen von mir zu hören geben wird. So sehr ich mich freue, dass die Menschen meine Musik schätzen – ein Album zu machen, ist für mich als freischaffende Künstlerin – als Unternehmerin – ein Verlustgeschäft. Das liegt wohlgemerkt nicht daran, dass zu wenige Menschen meine Musik schätzen, sondern daran, dass die Wertschöpfung durch Veröffentlichungen so schwierig geworden ist. Wir sprechen von 1000 gestreamten Songs, die nicht einmal 10 Euro einspielen.
    Wert und Wertschöpfung stehen in keinem ausgewogenen Verhältnis mehr.“

    Es steht zu vermuten, dass Anke Johannsen vielen ihrer Zunft aus der Seele spricht, wenn sie Fragen wie diese stellt:
    Wie geht unsere Gesellschaft mit dem Wert von Musik um?
    Was tut sie für deren Arten-Vielfalt?
    Welche Weichen muss unsere Gesellschaft heute stellen, um Musik auch in Zukunft als emotionale Bereicherung im Alltag – sei es während Autofahrten, auf Parties oder in romantischen Stunden – zu erleben?
    Anders gefragt: Auf welche Form angemessener Wertschöpfung verständigt sich unsere Gesellschaft in Richtung jener, die sich ihr mit Kreativität und Talent zur Verfügung stellen?

    Anke Johannsen ist auf ihrer Suche nach Antworten nicht verbittert. Im Gegenteil: Anstatt das Klischee der hilflosen, brotlosen Künstlerin zu bedienen, schreitet sie mit dem Mut zum offenen Dialog und neuen Wegen voran. Mit der Idee der » Zugvögel « hat sie ein Narrativ gefunden, das aufhorchen und erahnen lässt, welchen (Mehr-) Wert Musik in unserer heutigen Gesellschaft darstellen kann – den des Zusammenhalts und der Verständigung. Dabei wahrt sie den Blick für „das große Bild“. Es sei schlicht an der Zeit, uns unserer gesellschaftlichen Werte wieder bewusst zu werden und dafür einzustehen, fügt sie ihren Gedanken über die Zukunftsmusik unseres Landes hinzu.

    Sehen Sie dazu auch den folgenden Fernseh-Beitrag:
    https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duisburg/video-musikprojekt-zugvoegel-100.html

    Anfragen an:

    Anke Johannsen
    anke@ankejohannsen.de
    0172 / 4365478

    Weitere Informationen über die Künstlerin:

    Anke Johannsen ist Komponistin, Pianistin und Sängerin aus Duisburg. Den musikalischen Stationen einer eigenen Band, CD-Veröffentlichungen und Auftritten, die sie bis in den Libanon führten, folgten soziokulturelle, crossmediale Projekte und Auftrags-Produktionen für Unternehmen. Neben ihren künstlerischen Tätigkeiten begleitet sie heute Veränderungen in der Wirtschaft und in Organisationen in Form von Vorträgen, Workshops und mehrmonatigen Prozessen.

    www.ankejohannsen.de
    www.anke-johannsen.de/zugvögel/
    www.soundcloud.com/ankejohannsen

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    Anke Johannsen
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    10 Zugfahrten, 10 Gespräche, 10 Songs – Musik-Album » Zugvögel «

    veröffentlicht am 19. Juli 2018 in der Rubrik Presse - News
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