• Ab dem 1.7.2019 darf in Deutschland das Sonderkontrollverfahren für Luftfracht nicht mehr verwendet werden. Die betroffenen Versender müssen rechtzeitig ihre Logistikprozesse umstellen.

    BildWie die First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH mitteilt, hat das Luftfahrt-Bundesamt die Beteiligten der so genannten „sicheren Lieferkette“ schriftlich informiert, dass das bisher erlaubte Sonderkontrollverfahren nur noch bis zum 30.06.2019 angewendet werden darf.

    Betroffen sind Unternehmen, die Güter verschicken, die mit den üblichen Kontrollmethoden wie Frachtröntgenanlagen oder Sprengstoffspürhunden nicht auf verbotenen Inhalt (z.B. Sprengstoff) kontrolliert werden können.

    In der Praxis sind dies beispielsweise Chemikalien, die in Fässern transportiert werden können, oder große Säcke und Gebinde, die nicht geröntgt werden können.

    Beim Sonderkontrollverfahren handelt es sich um eine Vereinfachung der Frachtkontrolle für bestimmte Waren/Güter, die als Luftfracht mit einem Flugzeug transportiert werden sollen. Luftfracht wird oft mit Passagierflugzeugen transportiert. Wegen des Terrorismusrisikos gelten hier besonders hohe Sicherheitsanforderungen.

    Durch das Ende des Sonderkontrollverfahrens können die betroffenen Güter nun nicht mehr als „sicher“ deklariert werden, und sind deshalb in Deutschland nicht als Luftfracht mit dem Flugzeug transportierbar.

    Den betroffenen Unternehmern wird eine Übergangszeit bis zum 30.06. eingeräumt, um die Transportwege neu zu organisieren.

    Holger Hille, Geschäftsführer von First Class, sagt dazu:

    „Im ungünstigsten Fall müssen die Versender vom Lufttransport auf Seefracht umstellen- das ist natürlich umständlich. Einige werden in Zukunft aber auch über Flughäfen in Frankreich oder Holland ihre Luftfracht versenden, denn das neue Verbot gilt nur in Deutschland.“

    Ein gangbarer und gesetzlich einwandfreier Weg, auf dem die betroffenen Versender ihre Güter weiter in Deutschland als Luftfracht versenden können, liegt in einer Zulassung als bekannter Versender. Dabei verpflichtet sich ein Unternehmen, gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsstandards einzuhalten, und erhält nach Prüfung durch das Luftfahrt-Bundesamt eine Zulassung, Luftfracht von deutschen Flughäfen aus zu verschicken.

    Holger Hille zieht sein Fazit: „Mit der Zulassung zum bekannten Versender können die Firmen ihre seit Jahren benutzten Frachtwege beibehalten. Allerdings sind für den Zulassungsprozess ca. 3 Monate Dauer einzukalkulieren. Wer ab 1.7. also nicht alt aussehen will, sollte unbedingt schon jetzt mit dem Zulassungsverfahren beginnen.“

    Die First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH ist seit 1992 Spezialist für Importe und Exporte und berät Unternehmen bei der Erlangung von Zulassungen des Luftfahrt-Bundesamtes. Mehr als 500 Unternehmen haben mit der Hilfe von First Class bereits Zulassungen und Zertifizierungen bekommen.

    Für Ihre Fragen zum Thema Sonderkontrollverfahren, Luftsicherheit und bekannter Versender steht Ihnen Geschäftsführer Holger Hille gerne zur Verfügung.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
    Herr Holger Hille
    Neckarstr. 45
    65479 Raunheim
    Deutschland

    fon ..: +49 (0)69 247 547 80
    fax ..: +49 (0)69 247 547 820
    web ..: https://first-class-zollservice.de
    email : pr@first-class-zollservice.de

    Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage https://first-class-zollservice.de auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

    Pressekontakt:

    First Class Zollservice & Transportvermittlungs GmbH
    Herr Holger Hille
    Neckarstr. 45
    65479 Raunheim

    fon ..: +49 (0)69 247 547 80
    web ..: https://first-class-zollservice.de
    email : pr@first-class-zollservice.de


    Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.



    Sonderkontrollverfahren für Luftfracht wird abgeschafft

    veröffentlicht am 27. Februar 2019 in der Rubrik Presse - News
    Diese Pressemitteilung wurde 1 x angesehen • News-ID 70279

    Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht der Betreiber von Pressemitteilungen-News.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.

    Sie wollen diese Pressemitteilung verlinken? Der Quellcode lautet:


    Content Seite, Content veröffentlichen, Bekanntheitsgrad erhöhen, informieren,
    Werben Informieren, News die ankommen, im Web, News, PR,
    News im Internet, News veröffentlichen, Werbung online, Werbung,
    Pressemitteilungen, Content Plattform, Imagewerbung, News schreiben,
    Pressemitteilungen lesen, Pressemitteilung, Pressetext, Pressemitteilungen,
    Pressetext schreiben, Pressemitteilung schreiben, Öffentlichkeitsarbeit,
    Public Relation, Presseservice, Pressearbeit, Presseaussendungen, Presse Blog