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Anmeldung zum Pressegespräch bis zum Donnerstag, 5. Februar 2026, 12 Uhr
Pressegespräch „Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens“mit
Bernd Ebert, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Hilke Wagner, Direktorin des Albertinum
Katja Müller, Pressesprecherin der Sparkassen-Versicherung Sachsen für die Sparkassen-Finanzgruppe
Birgit Dalbajewa, Oberkonservatorin und Kuratorin der Ausstellung
Andreas Dehmer, Konservator und Kurator der Ausstellung
In einer außergewöhnlichen Sonderausstellung begegnen sich im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erstmals Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Rund 150 Werke lassen zwei der eindrucksvollsten Künstlerpersönlichkeiten um 1900 aufeinandertreffen und erzählen vom Leben in seiner ganzen Vielfalt. Anlass ist ein besonderes Jubiläum: Am 8. Februar 1876 wurde Paula Modersohn-Becker in Dresden geboren, vor 150 Jahren.
Die Ausstellung vereint Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen. Schlüsselwerke aus den Beständen der SKD verbinden sich mit hochkarätigen Leihgaben aus dem Munchmuseet Oslo, dem Kooperationspartner der Ausstellung, sowie mit Arbeiten internationaler Museen, Stiftungen und privater Sammlungen. Viele dieser Werke sind erstmals in Deutschland zu sehen.
Paula Modersohn-Becker (1876-1907) und Edvard Munch (1863-1944) schufen ihre Werke in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche um 1900. Technischer Fortschritt und Industrialisierung, neue Lebensmodelle und ein wachsender Sinn für Eigenständigkeit prägten ihr Dasein und ihre Kunst. Beide richteten ihren Blick dabei auf das Wesentliche: den Menschen, seine Würde, aber auch seine Verletzlichkeit. Ihre Arbeiten erzählen von Geburt und Tod, von Krankheit, Mutterschaft, Geschlechterbeziehungen und der Kraft der Natur – den großen Fragen des Lebens.
Modersohn-Becker entwickelte in Worpswede und Paris eine radikal reduzierte Bildsprache, die Einfachheit und Naturnähe zusammenbringt. Ihre Portraits und Landschaftsbilder machten sie zu einer Wegbereiterin des Expressionismus, auch wenn ihr Werk erst nach ihrem frühen Tod volle Anerkennung fand.
Munch erlangte in den 1890er-Jahren in Berlin mit Werken wie „Vampir“ oder „Das kranke Kind“ große Bekanntheit. Obwohl seine Arbeiten zunächst auf stark geteilte Reaktionen stießen, verschaffte ihm gerade diese Kontroverse eine außergewöhnliche Aufmerksamkeit. Geprägt von frühen Verlusten, vor allem von Mutter und Schwester, verwandelte Munch persönliche Erfahrungen in Bilder, deren emotionale Intensität noch heute anhält.
Die Gegenüberstellung der Werke beider Kunstschaffenden macht ihre inhaltliche Nähe sichtbar und spürbar, während ihnen auch jeweils eigene, großzügige Ausstellungsbereiche gewidmet sind. Ergänzt werden sie durch ausgewählte Werke unter anderem von Vincent van Gogh, Auguste Rodin, Ernst Ludwig Kirchner und Otto Modersohn, die Zusammenhänge im künstlerischen Denken um 1900 verdeutlichen.
Ein zeitgenössischer Akzent verbindet Vergangenheit und Gegenwart: Mit dem Projekt „Life Letters“ waren und sind Besuchende fortlaufend eingeladen, eigene Texte zu den großen Fragen des Lebens einzureichen. Diese Stimmen werden digital in der Ausstellung sowie auf der SKD-Plattform voices erlebbar und durch Videostatements bekannter Persönlichkeiten ergänzt.
Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Birgit Dalbajewa und Andreas Dehmer, erscheint bei Sandstein Kultur. 280 Seiten, Museumspreis 25EUR, Buchhandelspreis 38EUR, ISBN: 978-3-95498-898-3.
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Um eine Anmeldung zum Pressegespräch bis zum Donnerstag, 5. Februar 2026, 12 Uhr unter presse@skdmuseum.info wird gebeten.Hochauflösende Pressebilder stehen zum kostenfreien Download unter https://www.skd.museum/presse zur Verfügung.
—Laufzeit
8. Februar bis 31. Mai 2026Öffnungszeiten
täglich 11 bis 17 Uhr, Montag geschlossen
Abendöffnung donnerstags, 17 bis 20 UhrEintrittspreise
Zeitticket: regulär 14 EUR, ermäßigt 10,50 EUR, Inhaber Sparkassen-Card 10,50 EUR, unter 17 Jahren frei
Kombiticket für Sonderausstellung und Dauerausstellung des Albertinum: regulär 19 EUR, ermäßigt 14,50 EUR, unter 17 Jahren frei, ab April 2026 Kinder ab 6 Jahre 2 EURWeitere Informationen unter: https://www.skd.museum/
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Frau Medien und Kommunikation
Residenzschloss ? Taschenberg 2
01067 Dresden
Deutschlandfon ..: +49 (0)351 4914 2643
web ..: https://www.skd.museum/
email : presse@skdmuseum.info.
Pressekontakt:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
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Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Einladung zum Pressegespräch: 06.02.2026, 11 Uhr im Albertinum
veröffentlicht am 30. Januar 2026 in der Rubrik Presse - News
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Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Einladung zum Pressegespräch: 06.02.2026, 11 Uhr im Albertinum
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