• Regelbare Kraftwerke müssen betriebsbereit bleiben, weil maximal 60 Prozent Fakepower eingespeist werden können. Sie sind notwendig, um Frequenz und Phase im Wechselstromnetz stabil halten zu können.

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    Die abgeschalteten Kern- und Kohlekraftwerke sollen durch Wind- und Solarstromanlagen ersetzt werden. Es ist eine teure Umstellung, die Umwelt und Land überlastet.

    Kürzlich wurden die Kühltürme des stillgelegten Kernkraftwerkes Gundremmingen unter dem Jubel von „Klimarettern“ gesprengt. Damit ist das Kraftwerk so weit zerstört, dass ein Wiederanfahren unwirtschaftlich ist. Der Wert des Kraftwerks dürfte bei 2 Milliarden Euro liegen, die als Volksvermögen verloren gehen.

    Der Kraftwerkstrom soll durch Fakepower (Wind- und Solarstrom) ersetzt werden. Über die Kosten und Umweltschäden durch Fakepower wird jedoch geschwiegen. Daher habe ich überschlagsmäßig die Investitionskosten, den Flächenbedarf und die Materialmengen für die Umstellung des Kernkraftwerks Gundremmingen berechnet. Solche erschreckenden Angaben verbergen die Energiewende-Politiker oder – noch schlimmer – sie kennen weder die wahren Kosten noch die Risiken der Energiewende.

    Teure Fakepower

    Wenn der Strom des Kraftwerks Gundremmingen vollständig durch Fakepower und einer dann notwendigen Speicherbatterie ersetzt würde, werden 2.700 große Windgeneratoren mit je 5 Megawatt (MW) installierter Leistung benötigt. Sie kosten 13 Milliarden Euro.

    Wird Solarstrom statt Windstrom gewählt, fallen die gleichen Investitionskosten von 13 Milliarden Euro an. Die Photovoltaikplatten bedecken eine Landfläche von 270 Quadratkilometer. Das ist ein Quadrat mit einer Kantenlänge von rund 16 Kilometer.

    Hinzu kommen 17 Milliarden Euro für eine allerdings fehlende 174.000 Tonnen schwere Speicherbatterie, die 24 Stunden die volle Kraftwerksleistung von 2,5 Gigawatt (GW) liefern kann. (1 GW = 1.000 MW = 1.000.000 Kilowatt (kW)). Sie ist mindestens erforderlich, um die wechselnden Leistungen von Wind und Sonne auszugleichen und Strom zu liefern, wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht. Bei längeren Dunkelflauten ist auch diese Batterie zu klein. Dann sollen Gaskraftwerke einspringen, die erst einmal geplant, finanziert und gebaut werden müssten.

    Das abgeschaltete und zerstörte Kernkraftwerk Gundremmingen mit einem Wert von rund 2 Milliarden Euro soll also durch Fakepower-Anlagen ersetzt werden, die 15-mal teurer sind und die Stromversorgung unsicherer machen. So zerstört man eine Volkswirtschaft. Schlüsselzahlen für diese Rechnungen sind in den nachfolgenden Tabellen aufgeführt. Jeder kann und sollte diese Zahlen nachprüfen.

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    https://www.dzg.one/sites/default/files/inline-images/Appel-2523-Richtwerte.gif
    Richtwerte für Fakepower-Anlagen – Bildquelle: Appel-2523-Richtwerte

    Politische Kosten

    CO2-Emissionen aus Kohlenwasserstoffbrennstoffen werden mit einer Abgabe belastet. So werden die Kosten für Strom aus Kohle, Erdgas und Erdöl künstlich vervielfacht. Auf diese Weise soll der Kraftwerkstrom unrentabel werden. Grüne Politiker planen, die Abgabe bis zum Dreifachen anzuheben. Die damit weiter steigenden Stromkosten werden den Zerfall der Wirtschaft beschleunigen.

    Fakepower, also Wind- und Solarstrom, wird deutlich über Wert vergütet. Sonst wären die Anlagen unrentabel. Die Differenz zum Marktwert ist eine versteckte Subvention, die letztlich der Stromkunde zahlen muss. Hinzu kommen mit jeder neuen Fakepower-Anlage steigende Kosten für den Export von Stromüberschüssen bei Starkwind und Sonnenschein.

    Diese politischen Kosten zur Durchsetzung der Energiewende sind viel höher als die derzeitige Stromsteuer von 2,05 Cent/kWh, die abgeschafft werden soll. Die Energiewende ist der Kostentreiber. Sie soll fortgeführt werden. Der Irrsinn geht weiter.

    Folgerungen

    Das Kraftwerk Gundremmingen lieferte rund 4 Prozent des Strombedarfs. Wenn der gesamte Bedarf durch Fakepower gedeckt werden soll, würden die zuvor genannten Flächen, Massen und Investitionskosten mehr als 20-mal größer. Jeder Umweltpolitiker und jeder Befürworter der Energiewende zur Weltklimarettung mag sich selbst fragen, ob Deutschland die Finanzierung stemmen kann, ob die Flächen in der Bundesrepublik Deutschland ausreichen und die benötigten Werkstoffe verfügbar sind.

    Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel

    Freigegeben zur weiteren Verbreitung

    [1] https://www.dzg.one/Teurer-Ersatz-fuer-abgeschaltete-Kraftwerke

    Die große ABSCHALTUNG: Wie Deutschland seine Industrie ermordete
    8. Dezember 2025 | Finanzanalyst
    Am 15. April 2023 schaltete Deutschland seine letzten AKWs ab. Ein „Grünes Märchen“? Nein. Die Realität ist mehr Kohle, teurer Strom und die Deindustrialisierung. Warum wir Isar 2 „ermordet“ haben und jetzt den Preis dafür zahlen.
    youtube. com/watch?v=WU9Ro4l4ftY

    Braunkohlekraftwerk Animation
    25. November 2016 | DEBRIV Bundesverband Braunkohle
    youtube. com/watch?v=nCEUCJM6_lE

    Wir haben ein riesiges Stromproblem
    26. November 2022 | Martins Klartext
    Wenn man Energie braucht, aber Kraftwerke ausschaltet, dann is das blöde. Wenn man keinen adäquaten Ersatz hat, dann ist das hirnlos, hilflos und unverantwortlich, oder kurz gesagt: rot-grün.
    youtube. com/watch?v=ElB11rWYKYQ

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Hans-Günter Appel
    Herr Hans-Günter Appel
    Auenweg 2
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    Deutschland

    fon ..: 04423 7557
    web ..: https://www.dzg.one/Viel-Land-fuer-wenig-Strom
    email : drappel@t-online.de

    Prof. Appel war öffentlich-bestellter und vereidigter Sachverständiger für metallische Werkstoffe. Sein früherer Arbeitgeber war die Jade-Hochschule, Standort Wilhelmshaven. Er verfasst seit 2011 Pressemitteilungen zur Stromversorgung, um aufzuzeigen, dass eingespeister Windstrom und Solarstrom einen volkswirtschaftlichen Schaden herbeiführen. Diese Einspeisung schwankt zwischen null und etwa 60 Prozent, was alle Kraftwerke unwirtschaftlich gemacht hat. Der Strompreis ist seit Beginn der vermeintlichen Energiewende in 1999 auf das Drei- bis Vierfache gestiegen. Die Bundesrepublik Deutschland ist inzwischen von Stromlieferungen aus dem benachbarten Ländern abhängig, weil Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke abgeschaltet und zerstört worden sind. Gaskraftwerke hingegen sind vergleichsweise teuer. Diese drei Arten von Kraftwerken sind erforderlich, um das Wechselstromnetz in Frequenz und Phase stabil bei 50 Hertz zu betreiben. Der wirtschaftliche Niedergang und das Abwandern der Betriebe in andere Länder mit einer preiswerten und zuverlässigen Stromversorgung haben sich seit 1999 immer mehr beschleunigt.

    Pressekontakt:

    Hans-Georg Kolpak
    Herr Hans Kolpak
    Wartenburger Str. 64
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    email : hans.kolpak@publiceffect.com


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    Teurer Ersatz für abgeschaltete Kraftwerke

    veröffentlicht am 27. Dezember 2025 in der Rubrik Presse - News
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